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Der Elefant ist das langsamste Wesen im Tierreich – bis er zu laufen beginnt; wenn er einmal Schwung geholt hat, ist er nicht mehr aufzuhalten, so Bertolt Brecht. Das Verhältnis der Griechen zum Kriminalroman zeigt eine ähnliche Entwicklung. Während sie viele Jahrzehnte lang verächtlich auf ihn heruntergeblickt haben, ist nun eine neue Autorengeneration ans Licht der Öffentlichkeit getreten, die sich systematisch mit Kriminalliteratur befasst. Sie beschreibt, vorwiegend in der Tradition des europäischen Kriminalromans, prägnante Phänomene und aktuelle Facetten der zeitgenössischen griechischen Gesellschaft. Ob jedoch die Kriminalliteratur den Platz eines »neuen Gesellschaftsromans« einnehmen wird, und ob sich unter den Autoren und zwischen den Zeilen ihrer Erzählungen ein neuer Maris oder Markaris »versteckt«, die Antwort darauf überlassen wir der Zeit.
Der vorliegende Erzählband bietet einen Überblick über aktuelle Tendenzen im griechischen Krimi.
Kostas Th. Kalfopoulos (Hg.): Hellas Noir. Griechische Kriminalliteratur aus dem 21. Jahrhundert
Übersetzung aus dem Griechischen von Ulf-Dieter Klemm. Mit einem Vorwort von Petros Markaris und einem Nachwort des Herausgebers.
Kostas Th. Kalfopoulos wurde 1956 in Piräus geboren. Er studierte Soziologie, Politik und Geschichte in Hamburg und lebt als freier Schriftsteller und Journalist in Athen. Texte von ihm sind in der deutschsprachigen Presse veröffentlicht (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Neue Zürcher Zeitung, Tageszeitung, Tagesspiegel u.a.). Er lektorierte die griechische Ausgabe des Romans von Uwe Johnson Das dritte Buch über Achim (Indiktos– Verlag, 2011) und ist Herausgeber des Sammelbandes 18 Texte über den Krimiautor Jannis Maris (Patakis–Verlag, 2016). Er ist Mitglied der Vereinigung Ausländischer Pressekorrespondenten in Griechenland (FPA).
Botschafter a. D., geb. 1946, in Höxter, NRW. Ulf-Dieter Klemm verbrachte sechs Jahre seiner Jugend in Griechenland. Nach dem Abitur an der Deutschen Schule Athen studierte er Jura in Berlin, Heidelberg und Montpellier. Promotion 1975. 1977 Eintritt in den diplomatischen Dienst mit Auslandsstationen in Porto Alegre, Athen (Kulturreferent), Tokyo, Maputo und Rabat.
Klemm veröffentlichte Übersetzungen mehrerer Romane und Texte aus dem Griechischen, Essays zu griechischen Themen sowie – zusammen mit Klaus Gallas – das im C. C. Buchner erschienene Buch Griechenland begegnen. Geschichte, Landschaft, Kultur und Menschen, Bamberg 2008. Im Mai 2012 Auszeichnung der International Hellenic University, Thessaloniki, für seinen Beitrag zum griechisch-deutschen Kulturdialog. 2014 erschien im Balistier Verlag sein Roman Das Leventis-Idol. 2015 gab er zusammen mit Wolfgang Schultheiß das Buch Die Krise in Griechenland im Campus Verlag heraus.
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