Fremdgeblieben

Autor/innen

Petros Markaris (Autor/in); Nelly Weber (Übersetzer/in)

Über dieses Buch

Anestis, Karl, Stamelos, Hessler, Frosso, Henkel, Lambrini, »Illegaler«, »Chef«, »Deutscher« … Die Protagonisten des Theaterstücks von Petros Markaris sind weniger Personen als Teile eines Kollektivs, Einwanderer aus Griechenland oder einheimische Deutsche. Im Sinne eines Theaters mit Sendungsbewusstsein, mit dem er durch seine Brecht–Übersetzungen bereits vertraut war, benutzt Markaris z.T. authentische Berichte über die ersten Gastarbeiter in der BRD, die er in sieben Tableaus von 1960 bis 1971 quer duch Süd– und Westdeutschland in Szene setzt.

»Ja, die Deutschen sagen, dass sie die Ausländer integrieren wollen … Wenn Du es recht bedenkst, bin ich integriert, aber wo? In Deutschland, nicht bei den Deutschen.« Das Stück verfasste Petros Markaris zwar 1978, es bleibt aber bis heute verblüffend aktuell.

Petros Markaris: Fremdgeblieben

Übersetzung aus dem Griechischen von Nelly Weber. Mit einem Nachwort von Niki Eideneier.
Originaltitel: Οι φιλοξενούμενοι (1978)

Biogramme

Petros Markaris

Petros Markaris, geboren 1937 in Istanbul, ist Verfasser von Theaterstücken und Schöpfer einer Fernsehserie, er war Co-Autor von Theo Angelopoulos und hat deutsche Dramatiker wie Brecht und Goethe ins Griechische übertragen. Mit dem Schreiben von Kriminalromanen begann er erst Mitte der neunziger Jahre und wurde damit international erfolgreich. Er hat zahlreiche europäische Preise gewonnen, darunter den Pepe-Carvalho-Preis sowie die Goethe-Medaille. Petros Markaris lebt in Athen.

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Titelbild für Fremdgeblieben

Angaben zur Monografie

ISBN-13 (15)
978-3-946142-66-9
Publication date (01)
2020-06-12
Erstveröffentlichung in Originalsprache (20)
1978