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Dido Sotiriou (1909-2004)

Dido Sotiriou (1909-2004)

(Διδώ Σωτηρίου)

Dido Sotiriou wurde 1909 in Aydın geboren und wuchs in Izmir auf. Nach dem griechisch-türkischen Krieg und der Vertreibung der griechischen Bevölkerung aus Kleinasien im Jahre 1922 flüchtete sie nach Piräus, kurz danach ließ sie sich in Athen nieder. Sie studierte französische Literatur in Athen und Paris, trat in die griechische KP ein und engagierte sich in Frauenorganisationen. Während der Besatzungszeit arbeitete sie für die Widerstandspresse, nach dem Krieg schrieb sie für linksliberale Blätter sowie solche, die sich für die Rechte der Frauen einsetzten. Sie war Gründungsmitglied des Komitees für die Griechisch-Türkische Freundschaft. Lebewohl, Anatolien (Originaltitel: Ματωμένα χώματα, Blutgetränkte Erde, 1962) war ihr zweiter Roman und eines der meistgelesenen Bücher der Nachkriegszeit. Weitere Romane sind u.a. Die Toten warten (1959), Das Gebot (1976, 1992 auf Deutsch im Romiosini Verlag erschienen) und Wir werden dem Erdboden gleichgemacht (1982); ihr Werk wurde in Griechenland und der Türkei mehrfach preisgekrönt. 2004 starb sie in Athen.

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